Was genau soll SteuerGPT eigentlich bringen?

  • Ich muss mir gerade einfach mal den Frust von der Seele schreiben.


    Aktuell möchte ich mein zu 50% beruflich genutztes Smartphone in die Ausgaben eintragen. Also in der Tabelle geschaut - kein Eintrag für Smartphone. Der Eintrag von Handy sagt 3 Jahre Nutzungszeit, das kam mir etwas viel vor. Also die heilige KI gefragt. Ich möchte ihr ja immer wieder eine Chance geben. Möchte verstehen, wieso das so ein Hype sein soll. Und jedes mal werde ich aufs neue enttäuscht.


    Erst hat es mir zu einem Jahr geraten (voller Überzeugung - so ist das nach aktueller Auffassung und mehr ist auch nicht gültig!. Okay, habe ich so eingestellt, dann gesehen, dass die ganzen Begleitausgaben (Zubehör) weggefallen sind. Also gefragt, ob denn auch zwei Jahre gehen (in einem zweiten Chat).


    Dort behauptet SteuerGPT nun voller Überzeugung, dass eh nur zwei Jahre gehen. In den beiden Chats auf die gegensätzliche Aussage angesprochen verharrt es auf der jeweiligen Meinung.


    Fazit: Die KI hat Strom verbraten, Buhl hat Geld verbraten, Menschen zahlen mehr Geld für RAM, Festplatten, Speicher, irgendwas gebracht hats aber nicht.


  • Mir ist jetzt nicht so ganz klar, warum man in diesem Fall Chat-GPT nutzt und sich darüberhinaus so aufregt, wenn sich doch schon aus den Erläuterungen der Software die grundsätzlich gültige aktuelle Rechtslage laut Verwaltungsanweisung ergibt:

    Und mit einer guten Begründung schafft man dann vielleicht auch noch drei Jahre Nutzungsdauer, muss jedoch mit Nachfragen oder Widerstand im Rahmen der Bearbeitung rechnen.

    Und ein Handy/Smartphone fällt nicht unter die Regelungen zur Computerhardware, weshalb die dafür geltenden vereinfachten Abschreibungsmöglichkeiten des BMF-Erlasses nicht greifen. Handy/Smartphone sind im BMF-Erlass nicht genannt.

    Zum "Frust ablassen" ist hier im Anwenderforum übrigens nicht der richtige Platz.

  • Danke für die Erläuterungen. Ich habe es genutzt, weil ich mir nicht sicher war, ob ein Smartphone hier mit einem Handy gleichzusetzen ist. Ein Handy kann SMS und sonst kaum etwas, ein Smartphone hat ja schon eine kürzere Lebensdauer.

    Meine Frage bleibt weiterhin: Wenn ich GPT nicht nutzen kann in Fällen wo ich mir nicht sicher bin, was ist dann der Zweck? Wieso weißt es mich nicht darauf hin "Smartphone ist mit Handy gleichzusetzen, 5 Jahre"? Es ist ja anscheinend so klar.

  • Wieso weißt es mich nicht darauf hin "Smartphone ist mit Handy gleichzusetzen, 5 Jahre"? Es ist ja anscheinend so klar.

    Weil Deine Fragestellung dahingehend ungenau war und KI eigentlich dumm ist und nur weiß, was ihr vorher zu konkreten Fragen eingeflüstert wurde.

    Mit ganz einfacher Fragestellung bekommst Du auch eine ganz einfache und klare Antwort:

  • Dieselbe Antwort bekomme ich auch bei der Frage: "Welche Nutzungsdauer gilt für Smartphones?". Es hängt halt von der Fragestellung und dem Trainingsstand der KI ab, ob sie vielleicht phantasiert oder gleich etwas Brauchbares ausspuckt.

    Wobei ich auch schon gute Ergebnisse erzielt hatte. Sie kann also nützlich sein, aber man muss auch das Ergebnis kritisch hinterfragen.

    Und auch ein wenig nachdenken. Denn ich wüsste nicht, warum sich Nutzungsdauer von Handy und Smartphone unterscheiden sollten, zumal Handy eine deutsche Wortschöpfung ist.