WISO Steuer 2026 meldet Widerspruch bei Steuervorauszahlung 0,-

  • Hallo,

    WISO Steuer 2026 zeigt in der Rubrik "Allgemeine Ausgaben -> Steuervorauszahlungen" ein rotes Warndreieck und meint, dass die Angaben widersrprüchlich wären. Ich habe die betreffenden Felder für EKst, Soli und KSt nicht angefasst, sodass dort jeweils 0,- enthalten ist, da ich in 2025 keine Vorauszahlungen geleistet habe. Da in der Hilfe die Zahlungstermine 10.3. 10.6., ... genannt werden, gehe ich davon aus, dass an der Stelle nicht die Vorauszahlungen gemeint sind, die ein Arbeitgeber monatlich abführt, sondern die, die man z.B. als Gewerbetreibender voraus zahlt.

    Testweise habe ich bei EkSt. 1,- eingetragen, was die Fehlermeldung beseitigt, aber nicht der Realität entspricht.

    Die Angaben sind daher mMn. korrekt, aber ich wüsste gerne, woher die Fehlermeldung des Programms kommt und ob ich diese ignorieren sollte.
    Hat dazu jemand eine Idee?

    Evtl. ist es wichtig: Es werden hier Einkommen aus versicherungspflichtiger Beschäftigung und Gewerbebetrieb erfasst.

  • Da in der Hilfe die Zahlungstermine 10.3. 10.6., ... genannt werden, gehe ich davon aus, dass an der Stelle nicht die Vorauszahlungen gemeint sind, die ein Arbeitgeber monatlich abführt, sondern die, die man z.B. als Gewerbetreibender voraus zahlt.

    Nein, es ist genau das gemeint, was das Programm sagt:

    Ich habe die betreffenden Felder für EKst, Soli und KSt nicht angefasst, sodass dort jeweils 0,- enthalten ist, da ich in 2025 keine Vorauszahlungen geleistet habe.

    Fehlermeldung

    Es wird sicherlich keine Fehlermeldung sein, sondern lediglich ein Prüfhinweis, den man mittels Häkchen in ein angebotenes Kästchen beseitigt bzw. als erledigt kennzeichnet.

  • Nein, es ist genau das gemeint, was das Programm sagt:

    OK, also sind damit nicht die Vorauszahlungen gemeint, die der Arbeitgeber gemacht hat, die in der Lohnsteuerbescheinigung stehen.

    Es wird sicherlich keine Fehlermeldung sein, sondern lediglich ein Prüfhinweis, den man mittels Häkchen in ein angebotenes Kästchen beseitigt bzw. als erledigt kennzeichnet.

    Man kann zwar über ein Kästchen die Meldung unterdrücken, aber das Programm meldet selbst ausdrücklich, dass ein "Fehler" vorläge.

    Das ist verwirrend und verunsichert, und ein Hinweis darauf, warum von einem Fehler ausgegangen wird, wäre hilfreich. Da aber die Fehlermeldung verschwindet, sobald man nur einen Euro einträgt, prüft das Programm vermutlich nicht gegen einen selbst errechneten und plausiblen Wert, sondern lediglich, ob dort nichts eingetragen wird.

    Also Mut zur Lücke...

  • OK, also sind damit nicht die Vorauszahlungen gemeint, die der Arbeitgeber gemacht hat, die in der Lohnsteuerbescheinigung stehen.

    Nein, das sind Deine "Vorauszahlungen" auf Deine voraussichtliche Einkommensteuerschuld, die beim Arbeitslohn im Lohnsteuer-Abzugsverfahren durchgeführt werden. Und diese führt der AG nur für Dich ab. Und die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer.

    Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer erhebt ggf. das Finanzamt und teilt Dir das auch durch einen Vorauszahlungsbescheid mit (§ 37 Einkommensteuergesetz EStG - Einkommensteuer-Vorauszahlung).

    Das ist verwirrend und verunsichert, und ein Hinweis darauf, warum von einem Fehler ausgegangen wird, wäre hilfreich. Da aber die Fehlermeldung verschwindet, sobald man nur einen Euro einträgt, prüft das Programm vermutlich nicht gegen einen selbst errechneten und plausiblen Wert, sondern lediglich, ob dort nichts eingetragen wird.

    Bei solchen Fragen sollte man dann zur Klarheit auch bereinigte Screenshots anhängen. Das Programm sagt Dir mit Sicherheit nur, dass sich aus Deinen, ggf. auch übernommmenen, Daten ergibt, dass Vorauszahlungen festgesetzt sein könnten und Du dies prüfen solltest. Dann eben Klick und fertig. Das hat nichts mit Lücke zu tun und auch nicht mit Mut. Etwaige gezahlte Vorauszahlungen rechnet das FA ohnehin im Rahmen der Veranlagung bzw. des Bescheides von Amts wegen an.

  • Hier sind zwei Screenshots:

    https://up.picr.de/50519311ke.png

    https://up.picr.de/50519312ot.png

    Nein, das sind Deine "Vorauszahlungen" auf Deine voraussichtliche Einkommensteuerschuld, die beim Arbeitslohn im Lohnsteuer-Abzugsverfahren durchgeführt werden. Und diese führt der AG nur für Dich ab. Und die Lohnsteuer ist eine Erhebungsform der Einkommensteuer.

    Wenn ich nichts in die Felder eintrage, also überall 0,- steht, dann soll ich 100,- Euro zurückbekommen. Wenn ich die Werte aus der Lohnsteuerbescheinigung (LSB) dort eintrage, dann bekomme ich die laut Programm zusätzlich zurück. Das, was in der (LSB) steht, kann an der Stelle also nicht gemeint sein und wenn man den Text in der Hilfeblase liest, dann bezieht es sich auch nur auf die Vorauszahlungen, die in einem Vorauszahlungsbescheid festgesetzt werden, die quartalsweise zu zahlen sind.

    Bleibt die Frage, worin das Programm den Fehler sieht. Aber kaum etwas ist perfekt, weshalb ich von einem Fehler im Programm oder einer unglücklichen Formulierung ausgehe. Ich lasse die Felder daher leer, bzw. bei 0,- und werde mir bei Fertigstellung ansehen, ob die Erklärung plausibel ist.

  • Bleibt die Frage, worin das Programm den Fehler sieht.

    Hast Du eigentlich gelesen, was ich geschrieben habe?

    Du musst doch nur die Zeile anhaken, in der steht: Ich habe die Angaben geprüft, sie sind so in Ordnung.

    Dann wird kein Fehler mehr gemeldet

    Mein Reden.