Hallo zusammen,
ich verwalte drei Gebäude mit Pelletsheizungen, bisher in Excel, neu mit dem Hausverwalter 365.
Bisher habe ich anhand der (nicht geeichten) Verbrauchsangaben der Heizanlagen errechnet, wieviel im Abrechnungsjahr verbraucht wurde, und anhand der gekauften Pelletsmengen den Wert dieses Verbrauches bestimmt. Die Abgabemenge ermittelt der Lieferant anhand der geeichten Waagen an den LKW. Die Bunker sind einfach mit OSB-Platten umbaute Räume, aus denen eine Saugvorrichtung die Pellets in die Heizanlage befördert.
Folgende Herausforderungen habe ich:
Aspekt 1: Ich habe gelernt, dass ich gemäß HeizkostenVO anhand eines Anfangs- und Endbestandes abrechnen muss. Wie bestimmt man in einem rudimentären Schüttgutlager einen Anfangs- und Endbestand (in kg), vor allem wenn unterjährig nachgefüllt wird? Kann es sein, dass man einen Bestand nur fiktiv berechnet und damit das Programm befüllt?
Aspekt 2: Gibt es technische Lösungen, um den Inhalt eines Schüttgutlagers zu bestimmen?
Aspekt 3: Ich befülle meine Lager meist dann, wenn sie zur Neige gehen. Dass man auch entlang der Preisschwankungen bestellen kann, ist mir klar, soll aber hier nicht Thema sein.
Laut meiner Exceltabelle ist es gemäß dem FIFO-Prinzip nun so, dass bspw. ein Einkauf aus März 2022 rechnerisch zum größten Teil erst in 2023 verbrannt wird. Dennoch musste ich Ende 2022 nochmal nachfüllen. Kennt ihr das auch? Kann das dennoch sein? Gefühlt prallen hier eine physische und eine mathematische Realität aufeinander, was mir Kopfzerbrechen bereitet. 😅
Hier meine Datengrundlage. Die laufenden Nummern stellen jeweils einen Einkauf dar. Die Aufteilung darunter basiert auf den errechneten Verbräuchen für das jeweilige Abrechnungsjahr.
Ich hoffe, ich konnte mein Problem verständlich schildern. Ansonsten gerne nachfragen.