Zusammen- oder getrennte Veranlagung

  • Hallo,

    Da ich in 2024 betriebliche AV und Riester ausgezahlt bekommen habe und eigene Rente ab Mai, möchte ich gerne vor Abgabe der Erklärung prüfen, welchen Anteil an der Steuerzahlung mein Mann hat bzw. was ich nachzahlen muss. Wann muss ich mich entscheiden, gleich am Anfang der Erfassung oder erst bei der Steuerberechnung?

    Oder muss ich die Steuererklärung kopieren und dann die Wahl treffen und dann vergleichen??

    Danke schon mal,

    Ducki

  • Wann muss ich mich entscheiden, gleich am Anfang der Erfassung oder erst bei der Steuerberechnung?

    Für das FA vor der Erklärungsabgabe. Für Dich, wie Du Spaß dran hast zu testen. Es gibt ja auch den Planspielmodus ("Was wäre wenn?").

  • Für Dich, wie Du Spaß dran hast zu testen. Es gibt ja auch den Planspielmodus ("Was wäre wenn?").

    Objektiv reicht es m. E., eine Zusammenveranlagung für die Ehegatten anzulegen. Sollte die Einzelveranlagung in Ausnahmefällen günstiger sein, erhält man spätestens in der Steuervorausberechnung einen Hinweis. Dann stellt sich die Frage nach der sachgerechten Aufteilung der Steuern ohnehin nicht. Wenn es bei der Zusammenveranlagung bleibt, muss man schon selbst ein wenig rechnen. Bis zum Gesamtbetrag der Einkünfte wird ja alles getrennt dargestellt, bei den Vorsorgeaufwendungen und den unbeschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben (z. B. Kirchensteuer und Spenden) allerdings nicht mehr. Da muss man schon selbst ausrechnen, wer was bezahlt hat und ob es steuerlich relevant war. Wir teilen uns die Steuern nach der Durchschnittsbelastung auf, allerdings erhöht um die Kirchensteuer, die ist da nämlich nicht eingerechnet.

  • Für Dich, wie Du Spaß dran hast zu testen. Es gibt ja auch den Planspielmodus ("Was wäre wenn?").

    Objektiv reicht es m. E., eine Zusammenveranlagung für die Ehegatten anzulegen.

    Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben.

    Wir teilen uns die Steuern nach der Durchschnittsbelastung auf, allerdings erhöht um die Kirchensteuer, die ist da nämlich nicht eingerechnet.

    So einen Umstand gab es bei uns noch nie.